Die ev.-luth. Slütergemeinde wurde – wie deren Gemeindehaus – benannt nach dem Rostocker Reformartor Joachim Slüter, Kaplan an der St. Petri-kirche, gestorben am 19. Mai 1532.

Das Dorf Dierkow gehörte seit seiner Gründung zur Kirchgemeinde
Toitenwinkel.

In den Jahren 1935-1937 wurde die Stadtrandsiedlung Rostock-Dierkow
mit den Teilen Dierkow-Ost und Dierkow-West gebaut. Die Einfamilien­häuser wurden vorrangig von Angestellten der damaligen Rostocker Flugzeugwerke bewohnt.

Im Jahre 1980 erfolgte die Grundsteinlegung für das Neubaugebiet Rostock Dierkow.
Am 31. März 1937 wurde Rostock-Dierkow durch ein Kirchengesetz der St-Petri-Gemeinde angeschlossen. Mit Wirkung vom 1. April 1950 wurde Dierkow zur selbständigen Kirchgemeinde mit dem Namen “SLÜTERGEMEINDE”     erklärt .    Gleichzeitig     wurde    für    die Slütergemeinde     eine     eigene     Pfarrstelle     errichtet. 

Das Slüterhaus wurde 1951 als Pfarr- und Gemeindehaus errrichtet.

Zum Bau der geplanten Kirche kam es dann aus politischen Gründen nicht mehr. 

1997 wurde der Glockenturm erneuert.

Heute gehören zur Slütergemeinde  in Dierkow-Dorf,  Dierkow-Ost und – West, Alt Bartelsdorf, Alt- und Neü-Hinrichsdorf,  Nienhagen,  Peez und im Neubaugebiet Rostock- Dierkow gut 1100 Menschen.